Ich kann nicht klagen? Hier kommt Abhilfe. (Impuls für den Tag)

Viele beantworten die Frage „Wie geht’s“ beiläufig mit „Ich kann nicht klagen“. Eigentlich müsste darauf schieres Entsetzen folgen: „Was? Du kannst nicht klagen? Wie schade! Hast du’s nie gelernt?“. Denn Klagen befreit. Klagen tut gut. Klagen hilft das eigene Gebetsleben zu vertiefen — offener vor Gott zu werden, ehrlich vor ihm sein, ganz im Sinne von „Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.“ (Psalm 62,9). 

Wussten Sie, dass mehr als die Hälfte aller Psalmen Klagepsalmen sind? 
Interessanterweise sind sie alle nach dem gleichen Muster aufgebaut. Wenn Sie die Ruhe und die Zeit dafür finden, schreiben Sie einen Klagepsalm nach biblischen Vorbild! Das geht ganz einfach in drei Schritten: 
a) Am Anfang steht die Anrufung: Zum Beispiel: „Höre mich Gott“, „Hilf mir“ oder „Ich brauch dich hier, Gott“.
b) Im Hauptteil steht die Schilderung der Not: z.B. so: „Das Wasser steht mir bis zum Hals…diese und jenes ist passiert.“.
c) Am Ende drückt der Beter sein Vertrauen gegenüber Gott aus. Zum Beispiel so: „Du hast mir schon so oft geholfen. Darum will ich dir vertrauen, dass Du auch heute hilfst“. 
Probieren Sie es aus. Es lohnt sich!

Oliver Helmers

Ein Kommentar zu “Ich kann nicht klagen? Hier kommt Abhilfe. (Impuls für den Tag)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: