So redet heute keiner mehr – na und?

„Mensch, eigentlich sollte man diese Worte wiederbeleben.“, das denke ich in diesen Tagen öfter. Zum Beispiel das Wort „Besonnenheit“. Wann haben Sie es zuletzt benutzt? Gehört es überhaupt zu ihrem Wortschatz? Mir gefällt, dass das Wort „Sonne“ drin steckt und auch die Haltung, die damit beschrieben wird. 

„Ich will daraus studieren, wie ich mein Herz soll zieren mit stillem, sanftem Mut“ (EG 84) so heißt es in einem alten Choral. So redet heute keiner. Trotzdem: Menschen mit „stillem, sanften Mut“ brauchen wir…

Oder bestimmt kennen Sie auch den Klassiker „Nun danket alle Gott. Dort heißt es: „Der ewigreiche Gott woll` uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben“ (EG 321) –  Mit den Konfis hab ich vor einigen Wochen überlegt, was mit einem „immer fröhlichen Herzen“ wohl gemeint sein kann. Da das Lied während des 30-jährigen Krieges geschrieben wurde, ist sicher keine überschwängliche Freude gemeint, sondern etwas ganz anderes…Vielleicht eine positive Haltung, weil Gott mit uns geht? 

Und noch ein Wort gefällt mir: Das Wort „Wohlauf“. Jetzt, wo alles noch so ungewohnt und mühsam erscheint, können wir uns das selber sagen: „Wohlauf!“.  Oder wie die Denkinger Jungschar ihre Stunde zu beenden pflegt: „Mit Jesus mutig voran.“ Let’s go for it.

Ein Gedanke von Oliver Helmers

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