Impuls zum Muttertag

Ist Gott wie ein Vater oder doch eher wie eine Mutter?

An der einen Stelle der Bibel wird Gott mit einer Henne verglichen, die ihre Küken unter ihren Flügeln beschützt (Lukas 13). An einer anderen wie ein Hirte, der seinen Schafen kämpferisch den Weg durch die Dornen bahnt (Psalm 23). In Psalm 22 findet man Gott als Hebamme, die von Anfang an da ist („du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat.“), während Gott im Alten Testament wie ein Krieger sein Volk führt (Buch Josua).  

Ist Gott nun wie ein Vater oder eher wie eine Mutter? Ganz egal. Es geht um den Gott, der schon zu Mose gesagt hat: „Ich bin, der ich bin. Ich werde sein, der ich sein werde.“

Für mich heißt das: Gott ist ein Gott, der erfahren werden will. Mögen wir Gott darum niemals auf ein bestimmtes Bild (oder gar Geschlecht) festnageln und mögen wir uns immer wieder herausfordern lassen von den Gottesbildern, die Jesus uns vor Augen führt. Manchmal ist Gott wie eine gute Mutter und manchmal wie ein guter Vater. In jedem Fall dürfen wir uns zu seinen Kindern zählen.

Wie gut, dass wir so einen Gott haben – und wie gut, dass wir zu ihm gehören.

Oliver Helmers

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