Bilder der Angst

Sie sind wieder da: Bilder von drastisch ansteigenden Kurven, Bilder von ausländischen Patienten, die in deutsche Kliniken eingeflogen werden, Bilder von Intensivstationen.

Es sind Bilder der Angst. Wenn diese Bilder doch „nur“ zur Vorsicht und Wachsamkeit rufen würden. Aber die Bilder schüren Angst. Und das ist nicht okay!

Als Christen haben wir den Bildern der Angst Bilder des Glaubens entgegen zu setzen. Wir brauchen uns nicht durch Angstbilder verunsichern lassen, wir dürfen auf größere Bilder zurückgreifen:

Das Bild von Gott, der einen tröstet wie eine Mutter, das Bild von Gott, der väterlich für uns sorgt, das Bild von Jesus, der ein guter Hirte für seine Schäflein sein will, das Bild von Gott, der wie eine Sonne ist. Gott als Fels, als Burg und Zufluchtsort…

Es sind keine neuen Bilder, die uns im Newsticker angezeigt werden. Keine „Breaking news“. Es sind aber Bilder, die sich bewährt haben. Bilder, die schon Generationen vor uns, in viel schwierigeren Zeiten, Trost und Kraft vermittelt haben.

Es wäre falsch, wenn uns der Glaube unvorsichtig machen würde. Dann wäre er tatsächlich „Opium fürs Volk“.  Aber wenn der Glaube uns hilft, gestärkt und mit einer gewissen Nüchternheit in diese Woche zu gehen, dann wäre viel gewonnen.

Welches Trostbild nehmen Sie mit in diese Woche? Vergessen Sie bitte nicht, ihr Bild „mitzunehmen“ und vergessen Sie dieses Bild auch nicht, wenn die neuesten Angstbilder auf Sie einströmen.

Pfarrer Oliver Helmers

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