Hauptgottesdienst weiter digital / Präsenzgottesdienst im Aldinger Gemeindehaus ab 28.2.2021 um 11:15 Uhr (geänderte Uhrzeit)

update: Aufgrund von Rückmeldungen haben wir die Uhrzeit des Präsenz-Gottesdienstes im Gemeindehaus auf 11:15Uhr geändert.

Der Hauptgottesdienst soll weiterhin sonntags um 10 Uhr als rein virtueller Gottesdienst auf youtube übertragen werden. Für alle, die sich trotz des Lockdowns einen Präsenzgottesdienst wünschen, soll ab dem 28.2. dafür jeweils sonntags um 9 Uhr 11:15Uhr eine Möglichkeit im Aldinger Gemeindehaus geschaffen werden (selbstverständlich unter strengen Hygienestandards: verkürzter Gottesdienst, 2 Meter Abstand, Maske während des Gottesdienstes, kein Gesang, Lüftung vor und nach dem Gottesdienst). So hat es der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Aldingen gestern, am 11. Februar in einer Zoomsitzung entschieden.

Damit soll sicher gestellt werden, dass der Digitalgottesdienst in gewohnter Qualität angeboten werden kann. Gleichzeitig soll der wachsenden Nachfrage nach Präsenzgottesdiensten Rechnung getragen werden.

Erfahrungen aus dem Lockdown im Herbst hatten gezeigt, dass Präsenzgottesdienste während der Pandemie nur von vergleichsweise wenigen Besuchern angenommen werden, der Großteil verfolgt den Gottesdienst im Internet. So waren es im Herbst in Aldingen ca. 50-70 Personen, in Denkingen lediglich fünf, die den Gottesdienst besuchten.

Für die Zukunft soll auch ein Jugendgottesdienst in Präsenz geplant werden. Für den Sommer ist außerdem eine mehrwöchige „Sommerkirche“ geplant, die im Freien stattfinden wird.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Beschluss? Wie sind Ihre Erfahrungen mit Präsenz- oder Youtube-Gottesdiensten? Gerne würden wir Ihre Meinung in der Kommentarleiste lesen!

9 Kommentare zu „Hauptgottesdienst weiter digital / Präsenzgottesdienst im Aldinger Gemeindehaus ab 28.2.2021 um 11:15 Uhr (geänderte Uhrzeit)

  1. Meine Frage, hätten den mehr als 50 bis 70 Gottesdienstbesucher in der Kirche, unter Corona Bedingungen, Platz gehabt?
    Ich weiß, das manche Leute Zuhause blieben um Niemanden einen Platz weg zu nehmen.

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    1. Danke für Ihren Kommentar. Ich versuche mal zu antworten: Wir waren im Herbst (als wir ja auch unter Corona-Bedingungen Gottesdenste hatten) als absoluter Spitzenbsuch 69 Gottesdienstbesucher. Und dort mussten wir auch niemanden abweisen. Somit erwarten wir jetzt zu Beginn der Öffnung keinen größeren Ansturm.
      Wir müssen aber jetzt im Gemeindehaus auch erst klären, wei wir das infektionsschutzkonzept für einen Gottesdienst dort gestalten und durchführen können.
      Ich persönlich hoffe ja, dass diese „2-Teilung“ nur ein kurzer Zwischenschritt ist und wir im Nächtsen Schritt (mit der Aufhebung des Lockdowns?) dann in die Kirche zurückkehren können.
      Danke für Ihre Nachfrage.
      Seien Sie Gott befoheln,
      Ulrich Dewitz

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  2. Wir finden es schade, dass unsere Aldinger Kirche nicht für unsere Gottesdienste öffnet. Im Glaubensbekenntnis beten und glauben wir doch die Gemeinschaft der Heiligen. Und die Gemeinschaft brauchen wir doch alle, vielleicht zur Zeit noch etwas mehr. Dies ist doch nicht im Ansatz durch einen Internetgottesdienst zu ersetzen.
    Es wird das erste Mal in der Kirchengeschichte sein, dass während einer Pandemie oder sonstigen schrecklichen Ereignissen unser Gotteshaus geschlossen bleibt.
    Haben im Gemeindehaus mehr Personen Platz, dass die Gottesdienste in das Gemeindehaus gelegt werden?
    Vor was haben wir Angst, dass wir solche Entscheidungen treffen?
    Gerne darf uns eine Antwort mitgeteilt werden.

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    1. Danke für Ihren Kommentar. Es ist wichtig, dass wir Ihre Rückmeldung bekommmen.
      Der Kirchengemeinderat will seine Entscheidungen nicht aus Angst treffen. Sondern, (so erlebe ich jeden einzelnen Kirchengemeinderat) aus Verantwortung. Wir haben nicht die übermäßige Anst, dass unsere Gottesdienste „Hotspots“ werden. Zumindest nicht mehr als ein Kino-Besuch, eine Musikveranstaltung, ein Treffen im Restaurant, ein Treffen im Park oder…
      Aber all diese anderen Dinge sind derzeit verboten. Der Lockdown trift uns alle sehr hart. Am allermeisten die Kinder und Jugendlichen, dann die Einsamen und Älteren/Kranken.
      Der Staat billigt uns das Recht zu, dass wir uns in Gottesdiensten treffen, was gerade niemand sonst darf. Dieses Recht haben wir nicht, weil Gottesdienste sicherer als anderes wären. Sondern, weil wir mit der Religionsfreiheit ein hohes Gut haben. Deshalb überlässt der Staat die Verantwortung für die Gottesdienste uns, also dem Kirchengemeinderat.

      Wir haben nun immer so entschieden: So lange sogar eine Ausgangssperre und Kontaktverbot gilt, solange orientieren wir uns (in unserer Verantwortung) auch daran.

      Nun zeichnet sich eine Lockerung des Lockdowns ab und deshalb ermöglichen wir wieder Gottesdienste vor Ort. Aber weil der Lockdown auch noch nicht aufgehoben ist machen wir es schrittweise. Und der erste Schritt ist Gottesdienst im Gemeindehaus.
      Ich hoffe es folgt bald der nächste Schritt und wir sind wieder in der Kirche. Aber ich will mich jetzt erst über gesunkene Corona-Zahlen und über die ersten Begegnungen mit anderen Christen im Gemeindehaus freuen.

      Und weil diese Zeit für Jugendliche besonders hart ist wollen wir gerade Ihnen Gottesdienste ermöglichen.

      Gerne will ich mit Ihnen weiter im Kontakt bleiben. Antworten Sie mir doch einfach hier auf meine Antwort.
      Ulrich Dewitz

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  3. Da es mir schwer fällt, aufgrund meiner eingeschränkten Beweglichkeit an einem Gottesdienst in der Kirche teilzunehmen, bin ich froh und dankbar, dass ich wenigstens am Online-Gottesdienst teilhaben kann. Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit wieder Gottesdienste in der Kirche stattfinden können, denn Gemeinde braucht Gemeinschaft und direkte Begegnung. Es wäre für mich schön, wenn auch nach Corona weiterhin Gottesdienste regelmäßig übertragen werden könnten.
    Albrecht Jetter

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  4. Gedankensplitter zum Thema Präsenzgottesdienst

    Ich bin dankbar für unser schönes Kirchengebäude, das in dieser Gestalt nun schon seit 300 Jahren (seit 1720) an
    seinem Platz mitten im Dorf steht!

    Ich bin dankbar, dass in dieser Kirche durch die Jahrhunderte hindurch ungehindert Gottesdienste gefeiert
    werden konnten, und dass auch wir alle bis vor kurzer Zeit jeden Sonntag hier zum Gottesdienst zusammenkommen konnten.

    Ich finde, dass es jedoch momentan – und solange der Lockdown andauert – richtig ist, keine Präsenzgottesdienste
    zu feiern. Ein wichtiger Grund dafür ist für mich auch, damit eine gewisse Solidarität mit all den vielen Menschen zu zeigen, deren materielle Existenzgrundlagen durch die Lockdown-Maßnahmen massiv gefährdet sind.

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  5. Nachtrag zu „Gedankensplitter“
    Für Jugendliche einen Präsenzgottesdienst anzubieten halte ich für ganz wichtig! Vielen Dank, dass das geplant und in Vorbereitung ist!

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    1. Sorry, da haben wir große Verwirrung gestiftet. Das tut uns leid.
      Richtig ist:
      Ab Nächsten Sonntag gibt es um 11:15Uhr einen Präsenzgottesdienst im Gemeindehaus.
      Aufgrund von Rückmeldungen ahben wir die uhrzeit von 9:00hr (also vor dem live-stream) auf 11:15Uhr (also danach) geändert.
      Und im Eifer des Gefechtes wurde bei den Abkündigungen 11:30Uhr draus.

      Liebe Grüße,
      Ulrich Dewitz

      Gefällt 1 Person

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