Fundstück zur „Hiobsbotschaft“ am 21.03.

Hiobs Festhalten an Gott fasziniert mich… Vor allem auch wie und unter welchen Umständen er das macht. Davon spreche ich heute in der Predigt.

Ein bisschen erinnert mich sein unerschütterliches Gottvertrauen an Worte des Theologen Kohlbrügge, von vor über 100 Jahren. Ich habe diese Worte gerade aus der Predigt gestrichen, finde sie aber weiterhin lesenswert.

„Darum, wenn ich sterbe – ich sterbe aber nicht mehr – und es findet jemand meinen Schädel, so predige es ihm dieser Schädel noch: Ich habe keine Augen; dennoch schaue ich auf IHN; ich habe kein Gehirn noch Verstand, dennoch umfasse ich IHN; ich habe keine Lippen, dennoch küsse ich IHN; ich habe keine Zunge, dennoch lobsinge ich IHM mit euch allen, die ihr SEINEN Namen anruft. Ich bin ein harter Schädel, dennoch bin ich ganz erweicht und zerschmolzen in Seiner Liebe; ich liege hier draußen auf dem Gottesacker, dennoch bin ich drinnen im Paradies! Alles Leiden ist vergessen! Das hat uns Seine große Liebe getan, dass ER für uns Sein Kreuz trug und hinausging nach Golgatha.“

Kohlbrügge in seiner sog. „Schädelpredigt“ (Zitiert nach Hermann Klugkist Hesse, Hermann Friedrich Kohlbrügge, Wuppertal 1935, 234f. )

Oliver Helmers

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