Was für eine positive Veränderung! (Impuls zum Wochenende)

Vielleicht hatte der Zöllner Zachäus edle Motive für seine Berufswahl. Möglicherweise konnte er gut rechnen oder hatte einen Sinn für Recht und Ordnung. Ob Zöllner sein Traumberuf war? Alles hätte so schön sein können, wenn er…

…Sie wissen’s schon: Nicht den Versuchungen der Macht erlegen wäre. Wie so viele! Es ist die alte Geschichte: Zachäus betrog Menschen nach Strich und Faden, nahm mehr Geld, als ihm zustand.

Ein bisschen schwebte er über allem. Über Recht und Ordnung. Vielleicht fühlte er sich deswegen so wohl, oben in seinem Baum. Dort wog er sich in – vermeintlich – sicherer, wohltuender Distanz zu Jesus und seinen Freunden. Auf seinem hohen Baum war er für sich. Ganz allein. Aber Jesus ruft ihn:

„Steig herab von deinem Baum.“ Steig herab. Zwei Worte. Der Ruf in ein neues Leben.

Kein Wunder, dass manche Gottes Geist „Gottes Geistkraft“ nennen. Da war Power im Spiel. Jedenfalls schaffte Gott es, Zachäus in einen neuen Menschen zu verwandeln. Was für eine Veränderung, die Zachäus erfahren hat. Vom Betrüger zum Philanthrop.

Von diesem „heiligenden“ Geist, der Zachäus verändert hat, dichtet Johannes Falk in der ursprünglichen Pfingststrophe von „O du fröhliche“:

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstzeit. Christus unser Meister, heiligt die Geister, freue Dich o Christenheit!

O du fröhliche (Originalfassung von 1816, Johannes Daniel Falk)

Kommen Sie gut und fröhlich ins Wochenende, vielleicht sieht man sich im / beim Gottesdienst? Frohe Pfingsten wünscht

Oliver Helmers

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