Opferprojekt Weltmission: „Christenverfolgung verstehen und erklären weltweit“

Jedes Jahr sucht der Kirchengemeinderat ein Opferprojekt aus dem Bereich Weltmission aus. Für dieses Jahr haben wir uns für ein Opferprojekt entschieden, das u.a. von Pfarrer i.R. Matthias Adt empfohlen wird: „Christenverfolgung verstehen und erklären weltweit“. Dazu heißt es:

„Wir sehen es als unsere Berufung, das Thema Christenverfolgung akademisch „salonfähig“ zu machen. Viele Christen weltweit sind von Verfolgung betroffen. Wie viele sind im vergangenen Jahr wegen ihrem Glauben ums Leben gekommen? Was bedeuten eigentlich Verfolgung und Diskriminierung wegen der Religionszugehörigkeit für das Land, die Betroffenen und die Gemeinde? Wie kann man feststellen, ob ein Glaubenswechsel eines Asylsuchenden echt ist? Wie kann man Behörden helfen, solche inneren Prozesse zu verstehen? Worauf sollten Gemeinden achten, wenn sie Empfehlungen für Asylsuchende schreiben, damit sie im Asylverfahren brauchbar sind?

Um solche Fragen zu beantworten, braucht es Forschung. Bildungsarbeit gibt dann die Ergebnisse an Gemeinden, Schulen und Universitäten weiter. Dafür steht die Internationale Informationsstelle für Religionsfreiheit Deutschland. Mit einer Stiftungsprofessur zur Erforschung von Religionsfreiheit gehen wir solchen Fragen auf den Grund. Dabei setzen wir uns für Religionsfreiheit für alle Menschen ein, genauso wie für bedrängte und verfolgte Christen. Wir schätzen, was Europa in seiner langen Geschichte zur Gewissensfreiheit für alle gelernt hat. Wichtig ist uns auch, Verfolgung im Licht der Bibel und Kirchengeschichte zu deuten, damit Kirchen dazu noch anderes sagen können als die Politik.

Beispiele für abgeschlossene Studien: – Situation von Konvertierten, die in Deutschland Schutz suchen – Christliche Frauen unter Druck für ihren Glauben – Wozu Ethikrichtlinien für Glaubenswerbung nützlich sind

Beispiele für laufende Projekte: – Handreichung zum Thema Konversion für Behördenmitarbeiter – Mitarbeit bei der Sommerschule der Konferenz Europäischer Kirchen – Seminare für Theologiestudierende zu Religionsfreiheit – Dauerausstellung über die Verfolgungsgeschichte der Hugenotten – Internationale Bildungsplattform für Religionsfreiheit.

Für dieses Projekt erbitten wir (landeskirchenweit, Anm. O.H.): 40.000 €“

Vielen Dank für alle Spenden, die Sie geben!

Ein Kommentar zu “Opferprojekt Weltmission: „Christenverfolgung verstehen und erklären weltweit“

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