FAQ Neues Gemeindehaus

Hier entsteht eine Sammlung von häufig gestellten Fragen (FAQ).
Die Sammlung wird dauernd fortgeschrieben. Schauen Sie mal wieder rein.
Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, dann schreiben Sie uns doch, wir wollen alle Fragen beantworten und vielleicht schafft es ihre Frage auch hier in die Sammlung. Bitte schreiben sie eine Mail an: gemeindehaus@aldingen-evangelisch.de.

Was kostet es?

Wir haben die Kostenschätzung eines Architekten (Stand Herbst 2021): 2Mio Euro.

Ist die Finanzierung abgedeckt? (Wer finanziert wieviel?)


Noch haben wir das Geld nicht komplett beisammen. Es braucht noch eine große Anstrengung an Spenden und Eigenleistungen. Aber uns scheint dies möglich zu sein.

In der Tabelle sind die Finanzmittel aufgeführt, die derzeit schon sicher sind. Von den Restkosten kann der Wert des Verkaufs des alten Gemeindehauses abgezogen werden. Ebenso die Eigenleistungen.

Gesamtkosten2.000.000,00 €
Zuweisung OKR 30%-600.000,00 €
Zuweisung Kirchenbezirk 10%-200.000,00 €
Rücklagen allgemein-375.000,00 €
Rücklage Gemeindehaus-116.000,00 €
Vermögensgrundstock-12.000,00 €
Restkosten  697.000,00 €
Erlös Verkauf????
Eigenleistungen und Spenden????
Wie ist die zeitliche Schiene?

Ca. 2,5 Jahre. Maßgeblich hängt es davon ab wie schnell wir das nötige Grundkapital bereit stellen. Vor dem Baubeginn müssen 66% der Eigenmittel vorhanden sein.

Wann müssen wir aus dem jetzigen Gemeindehaus raus?

Das hängt von der Nach-Nutzung ab, voraussichtlich aber Anfang 2023.

Gibt es ein Nutzungskonzept?

Aufgrund der Rückmeldungen des ganzen Prozesses (über 10 Jahre) und mit den Überlegungen zum konkreten Bedarf derzeit hat der Kirchengemeinderat ein Raumkonzept aufgestellt. Das muss nun mit den Vorgaben des Oberkirchenrates und den baulichen Möglichkeiten konkretisiert werden. Das wird eine Aufgabe der kommenden Wochen.

Haben alle Gruppen einen Platz?

Ja – vielleicht anders als bisher, aber jeder bekommt Platz.

Sind die Kosten in der derzeitigen globalen Lage überhaupt kalkulierbar? (Lieferketten, Krieg, Corona)

Leider schwer abschätzbar – wir hoffen auf Besserung und vertrauen, dass Gott uns weiterführt und zum Ziel bring!

Was, wenn die Kosten explodieren? (Kennt man ja aus der Presse, Stuttgart 21, BER, …)

Das darf nicht passieren – vorher müssen wir die Notbremse ziehen.

Warum nicht alles so lassen, wie es ist?

Alles lassen geht nicht.
Wir müssen etwas machen (Brandschutz, Heizkosten, Installation, Geruch, Fenster, Boden im Jugend- und Kinderstundenraum, Schimmel…).

Gibt es Alternativen zum Neubau?

Die Alternative ist eine Generalsanierung. Die Kosten für die Sanierung wurden vom Architekten auf 1,5 Mio. geschätzt. Für die Sanierung bekommen wir aber weniger Zuschüsse. Wenn wir für das alte Gemeindehaus noch einen Verkaufswert erreichen, dürfte der Neubau finanziell interessanter sein.
Hier die Kostenübersicht:

Sanierung  Neubau
    
Gesamtkosten1.500.000,00 € 2.000.000,00 €
Zuweisung OKR
Sanierung: 20%
Neubau: 30%
-300.000,00 € -600.000,00 €
Zwiesung KiBez 10%-150.000,00 € -200.000,00 €
    
Rücklagen-375.000,00 € -375.000,00 €
RL Gem Haus-116.000,00 € -116.000,00 €
Vermögensgrundstock-12.000,00 € -12.000,00 €
Restkosten        547.000,00 €                       697.000,00 €
Unterschied Sanierung/Neubau  150.000,00 € 
Erlös Altes Gemeindehaus  ?????????
Was gewinnen wir durch den Neubau?
  • Wir können ein einladendes Gemeindehaus gestalten, wie wir es jetzt brauchen. Ein Haus, das den Bedürfnissen der Gemeinde jetzt entspricht.
  • Wir haben die Chance, das Leben in der Kirche und im Gemeindehaus zu verbinden:
  1. Gemeindemittagessen nach der Kirche gleich nebenan.
  2. Kinderkirche und Krabbelstube nebenan, evtl. mit gemeinsamem Start in der Kirche.
  3. Treffen und Sitzungen könnten mit einer Andacht in der Kirche beginnen und dann im Gemeindehaus fortgesetzt werden.
  4. Vortrag/Konzert in der Kirche mit Begegnung im Gemeindehaus.
  5. Es wird deutlich, dass Sonntag (Kirche) und Werktag (Gemeindehaus) zusammen gehören.
  6. Gemeinschaft und Gottesdienst ergänzen sich.
  • Wir können Fläche reduzieren, die wir bewirtschaften müssen (Rasen, Gehweg, Winterdienst). Die Kirchenpflege schätzt die jährlichen Einsparungen durch niedrigere Bewirtschaftungskosten (Heizung, Reinigung etc.), Unterhaltskosten (Reparaturen) und Außenanlagen (Winterdienst, Grünanlagenpflege) auf ca. 20 – 25.000 €.
Was passiert mit dem bestehenden Gebäude?

Nachnutzung durch Diakonie. Voraussichtlich eine Tagespflege. Diese wird dringend in Aldingen benötigt.

Wer plant den Neubau?

Ein Architekt, den wir noch bestimmen müssen.

Wo bleibt unsere Identität als Gemeinde?

Unsere Identität hängt nicht am Gebäude, sondern an Beziehungen. Diese wollen wir mehr im Blick haben. Gerade durch die Verbindung Gemeindehaus – Kirche.

Wie hoch wird der Erlös beim Verkauf des alten Gemeindehauses?

Das müssen jetzt die Verhandlungen ergeben. Das Grundstück hat über 2300m². Da müsste schon einiges zusammen kommen. Evtl. wäre es auch möglich, das Gebäude nicht zu verkaufen, sondern für eine lange Zeit zu vermieten.
Hier stehen die nächsten Wochen spannende Verhandlungen an.

Was wird mit den Parkplätzen an der Kirche?

Das ist derzeit noch nicht geklärt. Dürfte aber das Projekt nicht scheitern lassen. Evtl. können die Parkplätze auch an anderer Stelle entstehen, z.B. im Bereich der Garagen an der Steigstraße. Diese brauchen wir dann nicht mehr. Das Thema wird auf jeden Fall eine Aufgabe für den Architekten sein.

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